Das schmutzige Geschäft mit dem Sex im Knast: Ex-Häftling berichtet über die Abgründe in deutschen Gefängnissen
Sex hinter Gittern. Vielleicht eines der letzten großen Tabus in unserer Gesellschaft.
Intime Beziehungen zwischen Inhaftierten und JVA-Bediensteten
sind strengstens verboten, dennoch finden sie statt.
Gleichgeschlechtlicher Sex unter Gefangenen ist weit
verbreitet, wenn nicht gar an der Tagesordnung. Prostitution ist auch im
Knast das "älteste Gewerbe der Welt". Das ist behördenintern ein
offenes Geheimnis.
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| Foto-Huffingtonpost |
Fazit: Der Knast ist keine Sex freie Zone!
"Intime Beziehungen" zwischen Anstaltspersonal und
Gefangenen
Das Thema ist seit einigen Tagen in den Schlagzeilen. Eine
JVA-Beamtin aus Brandenburg wurde noch in ihrer Probezeit aufgrund "intimer Beziehungen" zu zwei inhaftierten Männern vom
Dienst suspendiert.
Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen: Durch ihre
Liebesverhältnisse verstoße die Frau gegen Pflichten des
Beamtenschutzgesetzes, so heißt es aus dem Landesjustizministerium.
Neben dem Strafverfahren wegen sexuellen Mißbrauchs
Schutzbefohlener wurde gegen sie auch ein Disziplinarverfahren eröffnet.
Sex hinter Gittern. Vielleicht eines der letzten großen
Tabus in unserer Gesellschaft.
Intime Beziehungen zwischen Inhaftierten und JVA-Bediensteten
sind strengstens verboten, dennoch finden sie statt.
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"Intime Beziehungen" zwischen Anstaltspersonal und
Gefangenen
Das Thema ist seit einigen Tagen in den Schlagzeilen. Eine
JVA-Beamtin aus Brandenburg wurde noch in ihrer Probezeit aufgrund "intimer Beziehungen" zu zwei inhaftierten Männern vom
Dienst suspendiert.
Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen: Durch ihre
Liebesverhältnisse verstoße die Frau gegen Pflichten des
Beamtenschutzgesetzes, so heißt es aus dem Landesjustizministerium.
Neben dem Strafverfahren wegen sexuellen Mißbrauchs
Schutzbefohlener wurde gegen sie auch ein Disziplinarverfahren eröffnet.
Die Probe-Beamtin hat durch diese "Affären" kaum
mehr Aussicht auf eine Verbeamtung auf Lebenszeit. Voraussetzung dafür ist
nämlich die "charakterliche Eignung", was das auch immer konkret
bedeuten soll.
Diese könnte ihr wegen der "fehlenden professionellen
Distanz" zu ihren Insassen nach Abschluß des Ermittlungsverfahrens
abgesprochen werden.
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| Foto-Huffingtonpost |
Schwule und lesbische Beziehungen unter Gefangenen
Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind im Knast keine
Seltenheit. Für Sex gibt es genügend Möglichkeiten: die Aufschluß- und
Umschlußzeiten auf den Stationen, ein gemeinsamer Gang unter die Dusche oder
die Nächte in den Gemeinschaftszellen.
Schwuler und lesbischer Sex wird unter Gefangenen in den
Haftanstalten weit häufiger praktiziert als vor den Knastmauern. Das
Zusammenleben auf engstem Raum und fehlende "Alternativen"
hinsichtlich der Partnerinnensuche sind zwei Gründe, warum Menschen in Haft
eine gleichgeschlechtliche Liebelei eingehen. Egal ob kurzweilig oder
dauerhaft.
Das Phänomen von "Knastschwulen oder - Lesben" ist
mittlerweile bekannt. Es ist keine Seltenheit, daß die Insassen nach der Haft
wieder ausschließlich heterosexuelle Bindungen eingehen und ihre homosexuellen
Knasterfahrungen weit von sich wegschieben.
Käuflicher Sex hinter Gittern
Auch Im Knast kann man Sex kaufen. Prostitution macht auch
hinter den Gefängnismauern nicht halt. Ein sicherer Geschäftszweig. Stille
Momente und unbeobachtete Situationen finden sich auch in den Stollen der
Anstaltshäuser.
Unter den Gefangenen ist bekannt, wer sexuelle Dienstleistungen
anbietet, wer was praktiziert und wieviel für welche Leistung gezahlt werden
muß.
Zu den gängigsten Zahlungsmitteln für Sex zählen einige
Päckchen Tabak, die Weitergabe illegaler Drogen oder der Bezug von
Lebensmitteln über den externen Knastshop.
➨ Mehr zum Thema: "Knast wie vor 200 Jahren": Die Zustände in vielen
deutschen Gefängnissen sind menschenverachtend
Besonders hoch im Kurs steht Oralsex. Dafür prostituieren
sich häufig drogenabhängige junge Gefangene. Aus dem Teufelskreis von Prostitution,
Drogenerwerb und Beschaffungskriminalität kommen sie so schnell nicht mehr
raus.
Die häufigste sexuelle Handlung ist und bleibt die
Selbstbefriedigung
Die sexuelle Notlage Inhaftierter ist akut, und die
Sex-Phantasien sind hinter Schloß und Riegel bizarr.
Bereits 1929 hat der Sozialbandit Karl Plättner in seinem
auf Selbsterfahrungen basierenden Buch "Eros im Zuchthaus" von den
"Sehnsuchtsschreien und der Geschlechtsnot der Gefangenen"
gesprochen.
Kein Zweifel, alle der oben genannten Sexpraktiken existieren
auch im Knast, allerdings bleibt die häufigste sexuelle Handlung
Selbstbefriedigung.
Diese nutzen die Gefangenen zum tägliche Druckabbau.
Schließlich müssen sie irgendwie den "Kopffick", also die ständigen
unausgelebten Fantasien, in den Griff kriegen.
Onanie ist und bleibt die Sexpraxis Nummer eins. An diesem
Punkt dürften sich die Lebenswelten inhaftierter und nicht inhaftierter
Menschen treffen.(Oliver
Rast-huffingtonpost)




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