Spucken oder schlucken?
und
Allergisch auf das eigene Sperma
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Spucken oder schlucken?
Wir sagen dir, warum sich diese Frage überhaupt nicht
stellen sollte.
Das Sperma eines gesunden Mannes ist nicht
gesundheitsschädlich. Auch nicht, wenn man es beim Oralsex schluckt. Es besteht
immerhin zu 90% aus Wasser. Dazu eine Prise Fruchtzucker, geflocktes Eiweiß und
ein paar Spermien.
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Sperma ist kein kulinarisches Highlight, doch man(n) kann den Geschmack positiv beeinflussen: Bestimmte Nahrungsmittel wie Melone, Kiwi, Ananas oder Stangensellerie können zu einem süßeren und weniger intensiven Geschmack des Sperma führen. Von Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Spargel sollte man als "Feinschmecker" besser die Finger lassen. Eine durchschnittliche Menge an Sperma - ca. 1 Esslöffel - enthält übrigens etwa 15 Kalorien.
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ABER: Safe ist Schlucken auf keinen Fall. Im Gegensatz es ist höchst riskant!
Genau wie beim Analsex können beim Oralverkehr alle möglichen Geschlechtskrankheiten übertragen werden. Von Herpes, Tripper und Hepatitis bis hin zu HIV. Wie groß die Ansteckungsgefahr bei einer HIV-Infektion des Partner ist, ist umstritten.
Genau wie beim Analsex können beim Oralverkehr alle möglichen Geschlechtskrankheiten übertragen werden. Von Herpes, Tripper und Hepatitis bis hin zu HIV. Wie groß die Ansteckungsgefahr bei einer HIV-Infektion des Partner ist, ist umstritten.
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Bei HIV-Positiven enthalten aus dem Penis austretenden Sekrete, vor allem die
Samenflüssigkeit, eine hohe Konzentration des HI-Virus.
Auf Grund häufig vorkommender winzig kleiner Verletzungen an
den Mundschleimhäuten, die zum Beispiel allein durch das Zähneputzen verursacht
werden können, ist eine Aufnahme des HI-Virus durch den aktiven - also den
leckenden oder saugenden Partner möglich.
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Wenn man Entzündungen und Wunden am Mund oder am Penis hat sollte Blasen also
generell vermieden werden.
Eine Infizierung beim Oralsex ist jedoch unwahrscheinlicher als beim Analverkehr. Auch bei Aufnahme des "Lusttropfens" ist eine HIV-Übertragung nahezu ausgeschlossen. Gerade in frischen Beziehungen sollte aber die Ejakulation in den Mund unbedingt vermieden werden und die Verwendung eines Kondoms sollte hier auch selbstverständlich sein.
Eine Infizierung beim Oralsex ist jedoch unwahrscheinlicher als beim Analverkehr. Auch bei Aufnahme des "Lusttropfens" ist eine HIV-Übertragung nahezu ausgeschlossen. Gerade in frischen Beziehungen sollte aber die Ejakulation in den Mund unbedingt vermieden werden und die Verwendung eines Kondoms sollte hier auch selbstverständlich sein.
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Wer den normalen Gummigeschmack zu fad findet, für den bieten die Kondomhersteller Präservative in verschiedenen Geschmacksrichtungen an.
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Allergisch auf das eigene Sperma
Was sich unglaublich anhört, existiert tatsächlich. Das 2002
von einem Niederländer entdeckte "Postorgasmic Illness Syndrome" ist
eine Krankheit, bei der Männer allergisch auf ihr eigenes Sperma reagieren. Der
Orgasmus entwickelt sich damit zu einem ungewöhnlichen Leiden.
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Männer, die unter dem "Postorgasmic Illness
Syndrome" (POIS) leiden, erleiden kurz nach dem Orgasmus verschiedene
Symptome, die einer schweren Grippe oder einem Heuschnupfen ähneln. Mitunter
vergehen diese Beschwerden nicht sofort, sondern halten mehrere Tage oder gar
eine volle Woche an. Mediziner konnten bisher nur eine Allergie auf das eigene
Sperma feststellen, nicht aber auf fremde Spermien.
Mögliche Symptome sind beispielsweise Kopf- und Halsschmerzen, Gliederschmerzen, brennende Augen und Schnupfen. Die Symptome treten im Regelfall rund eine halbe Stunde nach dem Samenerguss ein und lassen sich nicht behandeln, lediglich die Schmerzen können über gängige Schmerzmittel gestillt werden.
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Die Folgen der Spermaallergie
Für Männer bedeutet POIS häufig ein Leben ohne Sex. Die
Beschwerden nach dem Samenerguss sind so heftig, dass der Sextrieb auf ganz
natürliche Weise reduziert wird, zudem raubt der dauerhafte Krankheitszustand
so viel Energie, dass die Libido ebenfalls stark abflacht. (Redaktion-dbna)










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