So schnell bringt man Beziehungen in Gefahr
Paare, die schon seit vielen Jahren zusammenleben, haben in der Regel eine solide Vertrauensbasis aufgebaut. Und daher scheint es eher unwahrscheinlich, dass man sich gegenseitig noch ernsthaft kränken kann. Doch gerade bei langjährigen Beziehungen ist die Gefahr besonders groß, dass das falsche Wort zur falschen Zeit besonders tief trifft.
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Grund dürfte die allgemeine Annahme sein, dass man sich nach
langer Beziehungszeit alles sagen kann, positiv wie negativ. Und eben hier
liegt auch der Trugschluss.
"Warum muss es immer um Dich gehen?"
Dieser Satz kommt in den meisten Beziehungen früher oder
später einmal vor. Nun kann es sein, dass sich dein Freund durch sein Verhalten
in der Tat sozial etwas unangepasst verhält. Wenn dann aber auf genau solche
Personen der oben zitierte Satz angewandt wird, dürfte ein Beziehungskrach
beinahe die logische Folge sein.
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Grund: Der betreffende Partner ist schlichtweg beleidigt, weil er eben eine
ganz andere Sicht auf die Dinge hat. Der Ansatz, der entsprechende Situationen
entschärfen kann, sollte immer mit der Sache selbst zu tun haben. Logische und
gute Argumente können auch so manch sturen Zeitgenossen letztlich doch noch
überzeugen.
"Du gehst mir auf die Nerven!"
So ein Freund, und liebst du ihn noch so sehr, der kann auch
schon mal eine echte Nervensäge sein. Und das ist eigentlich gar nicht
verwunderlich, denn so ziemlich alles im Leben kann wenn die Umstände es
begünstigen nervend sein. Auch vor liebenden Partnern macht dieses unangenehme
Gefühl nicht Halt. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man seinem
Freund klarmachen will, dass er gerade nervt. Denn auch hier kann das falsche
Wort Auslöser für einen ernsthaften Konflikt werden. Es darf natürlich
ausgesprochen werden, dass etwas nervt, allerdings muss dann auch konkret
gesagt werden, was nervt. Es sollte also klar werden, dass diese oder jene
Kleinigkeit oder die eine oder andere Marotte des Partners nerven und nicht der
Partner selbst.
Schwierig: Kraftausdrücke
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Kraftausdrücke können durchaus unter der Gürtellinie landen und tun sehr weh.
In einer Beziehung haben solche Begriffe durchweg nichts
zu suchen. Auch wenn großes Vertrauen vulgäre Beschimpfungen scheinbar
entschärft, so haben solche Beschimpfungen beziehungstötendes Potenzial. Wenn
jemand von fremden Menschen auf solche Art beleidigt wird, kann das sehr weh
tun, zu eiskalter Gegenoffensive auffordern oder auch einfach nur eine gewisse
Trotzreaktion bewirken. In der Partnerschaft ist dies grundsätzlich nicht
anders, kann aber vom beschimpften Partner besonders empfindlich aufgenommen
werden. Wenn es nicht in einzelnen Fällen sogar zu Handgreiflichkeiten kommt,
so dürfte ein heftiger Streit nach derartigen Beleidigungen nicht mehr zu
vermeiden sein. Beides ist ein möglicher Anfang vom Ende.
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Ignoranz ist immer fehl am Platze
Ob es nun etwas Positives oder Negatives ist: Das
Schlimmste, was ein Partner tun kann, ist die Strafe mit Ignoranz. Die
offensichtliche Bekundung des Nicht-Interesses stößt beim Gegenüber in der
Regel auf Unverständnis und lässt wegen dem Gefühl des
"Nicht-Verstanden-Werdens" nach dem Sinn einer Beziehung
suchen.
Wenn sich ein Partner wirklich nicht für die Gefühlslage des
Anderen interessiert, dann dürfte allerdings auch die Zukunft der Beziehung
sehr fraglich sein.(dbna)





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