Sonntag, 17. September 2017



Kater

Andreas und Stefan haben ein glückliches Leben voller Leidenschaft: Gemeinsam mit ihrem geliebten Kater Moses bewohnen sie ein schönes altes Haus in den Weinbergen von Wien, sie arbeiten als Musiker und Disponent in demselben Orche­s‍ter. 

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Die Leidenschaft für die Musik, der große Kollegen- und Freundeskreis und ihr pelziger Gefährte prägen den Alltag der beiden Männer. Doch eines Morgens erschüttert ein unvorhergesehener Gewaltausbruch Stefans die harmonische Beziehung der beiden. Skepsis und Entfremdung be­s‍timmen von diesem Zeitpunkt an den Beziehungsalltag und stellen eine nur schwer überwindbare Hürde dar. Während Stefan den Boden unter den Füßen verliert, ringt Andreas weiter mit seinem Mißtrauen und um seine Liebe zu Stefan. 

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Nach seinem preisgekrönten Debütfilm März inszeniert Händl Klaus in seinem zweiten Werk die Vertreibung zweier Liebender aus dem Paradies. Mit viel Feingefühl für die männliche Seele und den blinden Fleck, den wir in uns tragen, erzählt diese musisch-poetische Ballade von der Fragilität der Liebe. Die Dar­s‍teller Philipp Hochmair und Lukas Turtur sind zwei Theatertiere, die mit ihrem naturali­s‍tischen Schauspiel zu beeindrucken wissen. KATER hat den TEDDY AWARD bei der Berlinale 2016 als be­s‍ter Spielfilm gewonnen.

Bonusmaterial:


Fotogalerie; Trailer; Deleted Scenes; Interviews; Stills;

Foto-Youtube

Meine Rezession:

Ich hatte nicht erwartet, daß der Film so heftig sein würde, emotional so heftig. Also wenn es einem vielleicht gerade nicht so gut­geht, sollte man ihn eher nicht anschauen. Der Film war tagelang in meinen Gedanken und ich habe ihn auch noch ein zweites Mal angesehen.
Die Atmosphäre ist geprägt von Entfremdung und der Unfähigkeit, Nähe zuzulassen, zumindest des einen Partners. Man wünscht den beiden aber so sehr, daß alles wieder gut wird.

Foto-Youtube
Die beiden Hauptdar­s‍teller Lukas Turtur und Philipp Hochmair spielen einfach großartig, was heißt spielen, sie sind einfach dieses Paar. Sehr beeindruckend. Dem Kater wird auch viel Raum gegeben, oft wird nur er alleine beobachtet. 

Alles in allem ein sehr emotionaler und mitreißender Film.

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